Lilli Tollkien: So düster kann die Freiheit sein

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Lilli Tollkien: So düster kann die Freiheit sein

Was für ein schlimmes und schönes Leben: Lilli Tollkien erzählt in ihrem Debütroman eine Kindheit im Kreuzberg der Achtzigerjahre.

Der Debütroman "Mit beiden Händen den Himmel stützen" von Lilli Tollkien beleuchtet die Schattenseiten des alternativen Lebens in Kreuzberg in den 1980er Jahren. Die Protagonistin Lale wächst in einer Umgebung auf, die von Drogenmissbrauch und Gewalt geprägt ist, und muss bereits als Säugling Entzugserscheinungen durchmachen. Ihre Kindheit wird zu einem Kampf gegen die negativen Einflüsse ihrer Eltern und die allgemeine Atmosphäre des Exzesses. Trotz der traumatischen Erfahrungen gelingt es Lale durch professionelle Hilfe, einen Weg aus dieser düsteren Realität zu finden. Tollkiens Werk stellt die oft romantisierte Ära des West-Berliner Kreuzbergs kritisch dar und zeigt die persönlichen Kosten des vermeintlich freien Lebens.

Der Roman thematisiert die oft übersehenen negativen Konsequenzen von unkonventionellen Lebensstilen auf Kinder und die Gesellschaft.

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