USA verweigern iranischem Verbandspräsidenten die Einreise, Iran ortet "Willkür"

📌 Diğer 📰 Der Standard (AT) 🕐 4 saat önce
USA verweigern iranischem Verbandspräsidenten die Einreise, Iran ortet "Willkür"

Laut Medienberichten erhält Mehdi Tadsch wie elf weitere Funktionäre kein Visum, sie wollen in Mexiko neuerlich Anträge stellen. Spieler und Betreuer dürfen einreisen

Laut Medienberichten erhält Mehdi Tadsch wie elf weitere Funktionäre kein Visum, sie wollen in Mexiko neuerlich Anträge stellen. Spieler und Betreuer dürfen einreisen

Anders als alle Nationalspieler werden mehrere Funktionäre des iranischen Fußball-Verbandes laut Medien keine Visa zur Einreise in die USA für die anstehende Weltmeisterschaft erhalten. Zu ihnen zählt demnach auch Verbandspräsident Mehdi Tadsch. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurde u.a. auch dem Teammanager, den Vertretern des Außenministeriums und der Sicherheitsabteilung sowie dem Pressechef der Mannschaft die Einreise verweigert.

Die Medien berichteten von insgesamt zwölf abgelehnten Anträgen, aber eine offizielle Bestätigung des Verbandes steht noch aus. Die Betroffenen sollen die Nationalmannschaft dennoch nach Tijuana begleiten, um in Mexiko dann erneut Visaanträge für die USA zu stellen. In der Stadt nahe der Grenze zum US-Bundesstaat Kalifornien wird das Team in der Nacht zum Sonntag erwartet.

Zuvor hatten alle Mitglieder der iranischen Mannschaft ihre Visa für die Einreise in Mexiko erhalten. Wie die US-Nachrichtenagentur AP zudem unter Berufung auf nicht genannte US-Offizielle berichtete, sind für Spieler, Trainer und weitere Mitglieder des Mannschaftsstabes auch die Visa zur Einreise in die USA genehmigt worden. Bei der Abreise zum Trainingslager in der Türkei waren die Fußballer Mitte Mai wie Kriegshelden verabschiedet worden.

"Sie haben die willkürliche und diskriminierende Behandlung des iranischen Teams auf die höchste Stufe gehoben", schrieb die iranische Botschaft in der Türkei im Netzwerk X in einer Reaktion auf eine Aussage des US-Botschafters Tom Barrack, der die erteilte Einreise-Genehmigung für die Spieler und Trainer bestätigt hatte. "Warum erwähnen Sie nicht, dass ein Großteil des Management- und Führungspersonals, der technischen Berater und anderer wichtiger Mitglieder, die integraler Bestandteile jeder Nationalmannschaft sind, abgewiesen wurden?", hieß es in dem Statement.

Barrack hatte am Freitag ebenfalls bei X die US-Botschaft überschwänglich für ihr Vorgehen in der Causa Iran gelobt. "Ich bin stolz auf unser hervorragendes Team der US-Botschaft in Ankara, das die Visa für die iranische Nationalmannschaft auf ihrem Weg zur Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten bearbeitet hat", erklärte er in Bezug auf einen Medienbericht, demzufolge die iranischen WM-Spieler die Einreisevisa für die USA erhalten haben.

Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die Einreise der Nationalmannschaft in

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