Klage auf Rückgabe des Klimt-Bildes "Fräulein Lieser" in New York eingebracht
Eine Amerikanerin geht gerichtlich gegen die österreichische Privatbesitzerin und das Auktionshaus "im Kinsky" vor
In New York wurde eine Klage eingereicht, die die Rückgabe des berühmten Klimt-Gemäldes "Fräulein Lieser" fordert. Die Klägerin, eine amerikanische Erbin, behauptet, das Kunstwerk sei während der NS-Zeit unrechtmäßig von ihrer Familie entwendet worden. Sie richtet ihren Anspruch gegen die aktuelle österreichische Privatbesitzerin des Gemäldes sowie gegen das Wiener Auktionshaus "im Kinsky", das die Versteigerung des Werkes plant. Die Klage zielt darauf ab, die geplante Auktion zu stoppen und das Bild an die rechtmäßigen Erben zurückzugeben. Es handelt sich um einen weiteren Fall von Restitutionsforderungen für NS-Raubkunst.
Der Fall wirft erneut die Frage nach der Restitution von Kunstwerken auf, die während der NS-Zeit enteignet wurden, und hat potenziell weitreichende Folgen für den internationalen Kunstmarkt und die Provenienzforschung.
📌 Kaynak
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