Unis könnten laut WU-Rektor deutlich höhere Gebühren von internationalen Studierenden lukrieren
Die Beiträge von Studierenden aus Drittstaaten seien hierzulande niedrig, sagt Rupert Sausgruber. Gelinge es nicht, Talente hier zu halten, wären Gebühren eine probate Einnahmequelle
Der Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), Rupert Sausgruber, schlägt vor, die Studiengebühren für internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern zu erhöhen. Er begründet dies damit, dass die aktuellen Beiträge für diese Gruppe hierzulande vergleichsweise niedrig seien. Sausgruber sieht darin eine Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen für die Universitäten zu generieren. Diese zusätzlichen Mittel könnten zur Stärkung der Hochschulen beitragen und deren Attraktivität für Talente steigern. Sollte es den Universitäten nicht gelingen, internationale Talente langfristig an die heimischen Hochschulen zu binden, könnten höhere Gebühren eine praktikable Lösung darstellen, um die finanzielle Basis zu verbessern.
Die vorgeschlagene Erhöhung der Studiengebühren für internationale Studierende könnte die Finanzierung österreichischer Universitäten beeinflussen und die Debatte über die Zugänglichkeit von Bildung für Nicht-EU-Bürger neu entfachen.
📌 Kaynak
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