Philippinen: Tsunamiwarnung nach schwerem Beben vor den Philippinen

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Philippinen: Tsunamiwarnung nach schwerem Beben vor den Philippinen

Vor der Insel Mindanao wurde ein Erdbeben der Stärke 7,8 registriert. Für Japan gibt es eine Tsunami-Warnung, auch in vier weiteren Ländern sind Flutwellen möglich.

Ein schweres Erdbeben vor der Südküste der Philippinen forderte mindestens 15 Menschenleben und verletzte 129 weitere, so der Direktor des philippinischen Zivilschutzes. Gebäude stürzten ein, Menschen gerieten in Panik, Schulen, Krankenhäuser, Einkaufszentren und Kirchen wurden beschädigt. Besonders betroffen war die Stadt General Santos City. Das Beben der Stärke 7,8 ereignete sich am ersten Schultag des neuen Schuljahres, Tsunami-Gefahr wurde größtenteils gebannt. Präsident Marcos Jr. versprach staatliche Unterstützung und rief die Bewohner der Küstenregion zur Vorsicht auf.

Durch ein schweres Erdbeben vor der Südküste der Philippinen sind nach Angaben verschiedener Behörden mindestens 15 Menschen gestorben. 129 weitere Menschen seien bei dem Beben verletzt worden, sagte der Direktor des philippinischen Zivilschutzes, Rod Sosmena. »Die Schadensbewertung und die Erfassung der Opfer dauern noch an«, sagte er.

Durch das Beben stürzten auf der Insel Mindanao Gebäude ein, Menschen gerieten in Panik. Die Katastrophenschutzbehörde erhielt Berichte von Schäden an Schulen, Krankenhäusern, Einkaufszentren und Kirchen. Besonders betroffen war demnach die Stadt General Santos City mit rund 700.000 Einwohnern. Lokale Radiosender berichteten, dass die Schulen in der Region geschlossen bleiben sollten. Das Beben ereignete sich am ersten Schultag des neuen Schuljahres.

Das Beben der Stärke 7,8 hatte sich am Montagmorgen vor der Küste der Provinz Sarangani auf der Insel Mindanao ereignet, wie das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mitteilte. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete es sich in einer Tiefe von 35 Kilometern. Phivolcs hatte zunächst eine Tiefe von 63 Kilometern angegeben.

In den Provinzen Sultan Kudarat und Sarangani seien Tsunami-Wellen von einem Meter Höhe festgestellt worden, teilte Phivolcs-Direktor Teresito Bacolcol mit. Etwa fünf Stunden nach dem Beben war die Gefahr größtenteils gebannt, wie das Pazifische Tsunami-Warnzentrum mitteilte.

Dennoch wurde zur Vorsicht gemahnt. Es gab mehrere Nachbeben. Auch in Malaysia bebte die Erde. Dort und in Indonesien wurden kleinere Tsunami-Wellen beobachtet. Auch das US-Tsunami-Warnzentrum hob seine Tsunami-Warnung indes wieder auf.

Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. sicherte den Betroffenen staatliche Unterstützung zu. Er stehe in Kontakt mit regionalen Behörden. »Begeben Sie sich jetzt in höher gelegene Gebiete. Warten Sie nicht«, sagte Marcos den Bewohnern der Küstenregion.

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