French Open: Zverev gewinnt ersten Titel bei Grand-Slam-Turnier
Das bange Warten hat für Alexander Zverev ein Ende: In einem dramatischen Finale gegen Flavio Cobolli erfüllte sich der deutsche Tennis-Star bei den French Open den Traum vom Grand-Slam-Titel.[ mehr ]
Das bange Warten hat für Alexander Zverev ein Ende: In einem dramatischen Finale gegen Flavio Cobolli, das er mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1 gewann, erfüllte sich der deutsche Tennis-Star bei den French Open den Traum vom Grand-Slam-Titel.
Am Sonntag, den 07. Juni 2026, um 19.44 Uhr hat es Zverev endlich geschafft. Seit er 2014 in der Qualifikation zu den US Open gescheitert war, träumte der deutsche Tennis-Star vergeblich von einem Grand-Slam-Titel - und nach insgesamt 42 fehlgeschlagenen Versuchen (39 davon im Hauptfeld) ist Zverev diese Bürde los. Nach einem unglaublichen Kampf über 4:16 Stunden sank der 29-Jährige voller Glück zu Boden, weinte Freudentränen und genoss den Moment, als er verschwitzt im roten Sand lag.
Zverev hatte Anfang 2025 nach seiner Niederlage im Finale der Australian Open gegen Jannik Sinner noch befürchtet, der beste Spieler aller Zeiten ohne Grand-Slam-Sieg werden zu können - diese Sorge ist nun Geschichte. Und in seinem insgesamt vierten Endspiel bei den Top 4-Turnieren machte der Hamburger zunächst von der ersten Minute an klar, dass sein Trauma an diesem Tag enden würde.
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Cobolli, der das Halbfinale aufgrund einer Viruserkrankung von Matteo Arnaldi kampflos überstanden hatte, eröffnete die Partie und bekam direkt die Dominanz Zverevs zu spüren. Der Deutsche ging schnell mit Doppelbreak 4:1 in Führung, nach nur 35 Minuten war der einseitige erste Satz vorbei. Cobolli verschwand darauf kurz in der Kabine, es war offensichtlich, dass er sich sammeln musste nach einer nicht finalwürdigen Leistung mit unter anderem 16 Fehlern ohne Not.
Cobolli blieb danach zu Beginn des zweiten Durchgangs stabil und knackte Zverev irgendwann auch. Nach dem 2:2 peitschte er erst die Fans an, signalisierte mit seinem schwingenden Schläger, dass er nun voll da sei. Zverevs erste Antwort: Ein völlig cool gewonnenes Aufschlagspiel zu Null. Doch danach breakte er Zverev zum 4:3 und hielt diesen entscheidenden Vorteil zum 6:4 und Satzausgleich.
Flavio Cobolli zeigte viele Emotionen, zu selten waren es positive.
Das Match war nicht nur ergebnistechnisch ausgeglichen, beide Finalisten spielten nun auf Augenhöhe - das war über den gesamten dritten Satz der Fall. Und als ziemlich wenig darauf hindeutete, entschied den Zverev plötzlich für sich. Mehrere Fehler von Cobolli ermöglichten ihm beim Stand von 5:4 erst den Breakball, dann segelte eine Vorhand des Italieners wei
📌 Kaynak
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