Donna Hay: »Mein elfjähriger Sohn fragte mich neulich: Muss ich Kreatin nehmen?«

📰 Gündem 📰 Zeit Online 🕐 3 saat önce
Donna Hay: »Mein elfjähriger Sohn fragte mich neulich: Muss ich Kreatin nehmen?«

Donna Hay schreibt seit drei Jahrzehnten Kochbücher. Hier erzählt sie, wie sich ihre Rezepte verändert haben. Und warum Social Media das Essen und Kochen verkompliziert.

Donna Hay, die australische Köchin, vereint in ihren Rezepten Leichtigkeit und Inspiration. Ihr Fokus liegt auf hochwertigen Zutaten, die im Sommer besonders strahlen. Die Entwicklung der Kochkunst über die Jahre zeigt einen Wandel von stilisierter Präsentation zu perfekt unperfektem Genuss. Hay betont die Bedeutung von einfachen Rezepten mit zugänglichen Zutaten für das Kochen zu Hause. Trotz des Informationsüberflusses in den sozialen Medien bleibt die Glaubwürdigkeit von Kochbüchern und Shows wie denen von Donna Hay unverzichtbar.

Die Köchin Donna Hay, 56, kann man als eine australische Mischung aus Jamie Oliver und Meghan Markle begreifen. In ihren 28 Büchern und mehreren Fernsehshows teilt sie einfache Rezepte, die nicht nur ein müheloses Lebensgefühl transportieren, sondern wirklich zum Kochen inspirieren sollen. Auf der weltweiten Tour für ihr neues Buch »Sunshine, Lemons and Sea Salt« haben wir sie in Berlin getroffen. Ein Gespräch über den Zauber des Sommers, Backmischungen – und das Gefühl, sich in der Küche nicht unzulänglich zu fühlen.

ZEITmagazin: Donna Hay, in Ihrem neuen Buch schreiben Sie davon, Jahreszeiten aufzutischen. Wie bringt man den Sommer auf einen Teller?

Donna Hay: Wichtig sind vor allem tolle Zutaten, die nicht mehr viel Arbeit brauchen. Der Sommer hat einfach so viel zu bieten, fantastische Tomaten zum Beispiel. An seinen großartigen Produkten sollte man nicht mehr groß herumfummeln, sondern sie einfach strahlen lassen.

ZEITmagazin: Aber was unterscheidet den Sommer von anderen Jahreszeiten? Im Frühling oder Herbst gibt es doch auch großartige Zutaten.

Hay: Der Sommer ist lässig. Und seine Ernte leuchtet einfach ein bisschen mehr. All die Beeren, die Salate, die Zucchini, die Kräuter! Vielleicht ist es auch das warme Licht auf der Terrasse, das den Sommer besonders macht, und die Möglichkeit, die Schuhe auszuziehen und draußen zu sitzen. Im Sommer habe ich auch besonders große Lust, verspielt zu kochen, auf dem Teller alles ein bisschen durcheinander zu bringen.

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ZEITmagazin: Sie schreiben seit drei Jahrzehnten Kochbücher. Wie unterscheiden sich die Rezepte heute von denen, die Sie in den Neunzigern veröffentlicht haben?

Hay: Die Präsentation war ganz anders damals. Essen wurde stärker stilisiert, perfekt in Szene gesetzt. Heute ist es eher perfekt unperfekt.

ZEITmagazin: Was ist mit den Rezepten? Welches Gericht von heute hätte damals nicht funktioniert und umgekehrt?

Hay: Ich habe immer darauf geachtet, Zutaten zu verwenden, die man im Superm

#war

📌 Kaynak

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