Smartphone-Empfang per Satellit: Deutsche Provider wollen Funklöcher auf unterschiedliche Art stopfen
Der SpaceX-Börsengang steht kurz bevor, die US-Firma hat mit Satelliten-Internet große Pläne. Das soll auch Deutschlands Handynetze verbessern. Dabei mischt die Satellitenfirma eines Deutschen mit. weiterlesen auf t3n.de
Der SpaceX-Börsengang steht kurz bevor, die US-Firma hat mit Satelliten-Internet große Pläne. Das soll auch Deutschlands Handynetze verbessern. Dabei mischt die Satellitenfirma eines Deutschen mit.
Deutschlands große Telekommunikationsanbieter blicken gen Weltall, um ihre Handynetze zu verbessern. So kooperiert die Deutsche Telekom mit dem US-Datendienst Starlink, dessen Weltraum-Funk ab 2028 Handyempfang in bisherigen Funklöchern ermöglichen soll.
Konkurrent Vodafone gründete dieses Jahr ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Satellitenanbieter AST SpaceMobile, um Weltraum-Handyempfang zu bieten – wann es in Deutschland losgehen soll, ist offen. Und nun gab O2 Telefónica bekannt, mit dem Luxemburger Satellitenbetreiber OQ Technology zu kooperieren. Anfang 2027 sollen Tests in Mecklenburg-Vorpommern starten.
Es geht um ein Gebiet bei Waren an der Müritz, also an der Mecklenburger Seenplatte. Dortige Löcher im O2-Netz sollen mit dem Satellitenfunk gestopft werden. Hierbei werden die normalen Handynetz-Frequenzen genutzt und nicht die üblichen Satelliten-Frequenzen (Mobile Satellite Service, MSS). Das hat den Vorteil, dass auch normale Handys Netz bekommen könnten und nicht nur hochpreisige Endgeräte, die kompatibel sind mit den Satellitenfrequenzen – solche teuren MSS-Endgeräte gibt es bislang nur wenige am Markt.
📌 Kaynak
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