Südamerika: Präsidentschaftskandidaten bei Stichwahl in Peru nahezu gleichauf

💻 Teknoloji 📰 Zeit Online 🕐 2 saat önce
Südamerika: Präsidentschaftskandidaten bei Stichwahl in Peru nahezu gleichauf

Die Stichwahl zwischen Roberto Sánchez und Keiko Fujimori läuft laut einer Umfrage auf ein sehr knappes Ergebnis hinaus. Die erste Wahlrunde war chaotisch verlaufen.

In Peru wird ein knappes Ergebnis bei der Präsidentschaftsstichwahl erwartet, mit Keiko Fujimori knapp vor Roberto Sánchez. Beide Kandidaten sprechen von einem "technischen Patt" und warten auf das Endergebnis. Fujimori führt laut einer Hochrechnung mit 49,7 Prozent gegenüber Sánchez mit 50,3 Prozent. Der Ausgang hängt von den ländlichen Gebieten ab, da Fujimori in Lima starken Rückhalt hat. Der Wahlkampf drehte sich um Kriminalität und soziale Ungleichheit, während Fujimori ein hartes Vorgehen gegen Bandengewalt verspricht und Sánchez das Wohlstandsgefälle kritisiert. Der zukünftige Präsident oder die Präsidentin muss sich einem kritischen Kongress stellen, der in den letzten Jahren drei Präsidenten gestürzt hat, während der Andenstaat nach einer chaotischen ersten Wahlrunde mit hohen Spannungen zu kämpfen hat.

Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru wird ein knappes Ergebnis erwartet. Laut der Wahlbehörde sind die Stimmen zu rund 83 Prozent ausgezählt. Demnach führt die Rechtspopulistin Keiko Fujimori mit 51 Prozent vor dem Linkspopulisten Roberto Sánchez. Beide Kandidaten sprachen von einem »technischen Patt« und wollten abwarten, bis alle Stimmen gezählt sind, wie örtliche Medien berichteten.

Eine Hochrechnung des Instituts Ipsos sah Sánchez bei knapp 50,3 Prozent der Stimmen ⁠und Fujimori bei 49,7 Prozent.​ Die ‌auf einer ⁠repräsentativen Stichprobe basierende Schnellauszählung gilt ​bei Wahlen in Peru als verlässlicher Indikator für das Endergebnis.

Nach den offiziellen Zahlen der Wahlbehörde lag Fujimori nach ​Auszählung von mehr als einem Viertel der Stimmen zunächst noch mit 52,51 Prozent in Führung. Traditionell werden jedoch die Stimmen aus der Hauptstadt Lima zuerst erfasst – dort hat Fujimori viel Rückhalt. Es wurde erwartet, dass dieser Vorsprung nach dem Eintreffen der Ergebnisse aus den ländlichen Gebieten schmelzen würde.

Im Wahlkampf ging es vor allem um die Themen Kriminalität und soziale Ungleichheit. Fujimori, Tochter ⁠des 2024 gestorbenen früheren ​peruanischen Präsidenten Alberto Fujimori, verspricht ein hartes Vorgehen gegen Bandengewalt und Erpressung. ‌Für sie ist es bereits ‌der vierte Anlauf in einer Stichwahl um das höchste ​Staatsamt.

Fujimoris Partei hatte nach eigenen Angaben landesweit 95.000 Vertreter zur Überwachung der Wahllokale rekrutiert. Sánchez setzt seinerseits auf die ​Unterstützung der ländlichen Bevölkerung. Er kritisiert das Wohlstandsgefälle in dem südamerikanischen Land und hofft, den Erfolg des 2021 gewählten und mittlerweile inhaftierten Linkspolitikers Pedro Castillo ‌wiederholen zu können.

#app#war

📌 Kaynak

Bu özet Zeit Online kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.

Orijinal haberi oku →
📱
News AI World — Mobil uygulama
Bu haberleri 45 dilde, anlık çeviriyle cebinde. Erken erişim için Gmail adresini bırak.
← Tüm haberlere dön