Im Wiener Folterprozess gegen syrischen General werden erstmals Opfer befragt
Seit vergangener Woche steht der bisher ranghöchste Vertreter des syrischen Assad-Regimes vor einem Gericht in Europa – dem Wiener Landesgericht
Vor dem Wiener Landesgericht findet derzeit ein historischer Prozess gegen einen hochrangigen syrischen General statt. Dem Beschuldigten werden schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des syrischen Bürgerkriegs vorgeworfen. Erstmals in diesem Verfahren haben nun die Zeugenaussagen der betroffenen Opfer begonnen, die ihre Erlebnisse vor Gericht schildern. Die Beweisaufnahme konzentriert sich dabei auf die systematische Folter und Misshandlungen in syrischen Gefängnissen. Das Verfahren gilt als wegweisend für die juristische Aufarbeitung von Kriegsverbrechen durch das Assad-Regime. Die Aussagen der Überlebenden bilden dabei einen zentralen Bestandteil der strafrechtlichen Ermittlungen.
Der Prozess markiert einen bedeutenden Schritt in der internationalen Bemühung, Verantwortliche für Menschenrechtsverletzungen in Syrien zur Rechenschaft zu ziehen.
📌 Kaynak
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