Stichwahl in Aue-Bad Schlema: Gerade noch mal gut gegangen – nicht!

💻 Teknoloji 📰 Zeit Online 🕐 2 saat önce
Stichwahl in Aue-Bad Schlema: Gerade noch mal gut gegangen – nicht!

Bei der Oberbürgermeister-Stichwahl in Aue-Bad Schlema unterlag der Kandidat der rechtsextremen Freien Sachsen nur knapp. Und nun? Nichts ist mehr, wie es mal war.

In Aue-Bad Schlema fehlten einem Neonazi nur 2,8 Prozentpunkte, um Oberbürgermeister zu werden. Stefan Hartung, von der rechtsextremen Kleinpartei Freie Sachsen, verlor knapp gegen den CDU-Kandidaten. Die internationale Presse rückte an, um zu verstehen, wie dieser Erfolg zustande kam. Die Freien Sachsen bündeln die Wut der Straße und üben Druck auf Politiker aus. Aue-Bad Schlema zeigt, dass Rechtsextreme auf Ausdauer setzen und nicht vor absoluten Mehrheiten zurückschrecken.

2,8 Prozentpunkte, das muss man sich zunächst einmal in seiner blanken Tatsächlichkeit vor Augen führen, fehlten am gestrigen Sonntag einem amtlich beglaubigten Neonazi, um Oberbürgermeister einer deutschen Stadt zu werden.

Stefan Hartung, stellvertretender Vorsitzender der rechtsextremen Klein- und Hetzpartei Freie Sachsen, hatte vor vier Wochen den ersten Wahlgang in der Erzgebirgsstadt Aue-Bad Schlema überraschend gewonnen, weit vor dem CDU-Kandidaten Marcus Hoffmann. Alle anderen, die Kandidaten der Freien Wähler, der Linken sowie jener der AfD, zogen sich dann vor dem zweiten Wahlgang zurück.

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