Irankrieg : EU und Großbritannien rufen zu Deeskalation im Irankrieg auf

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Irankrieg : EU und Großbritannien rufen zu Deeskalation im Irankrieg auf

Die EU-Außenbeauftragte Kallas setzt auf Diplomatie, Großbritannien fordert »Zurückhaltung«: Erstmals seit Monaten gibt es gegenseitige Angriffe Israels und des Iran.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ruft angesichts der Eskalation zwischen Israel und dem Iran zu Verhandlungen auf, um eine diplomatische Lösung zu finden. Nach erneuten Raketenangriffen beider Seiten fordert sie eine Waffenruhe und Gespräche am Verhandlungstisch. Trotz internationaler Appelle griff Israel den Iran an, was zu weiteren Raketenangriffen führte. Die brüchige Waffenruhe zwischen den Konfliktparteien zeigt die Dringlichkeit einer dauerhaften Lösung auf. Trotz Bemühungen um Deeskalation bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt und bedrohlich.

Angesichts der erneuten gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und dem Iran hat sich die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas besorgt gezeigt und zu Verhandlungen aufgerufen. Es müsse »eine diplomatische Lösung« in dem Konflikt geben, sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Verteidigungsminister auf Zypern. Die Europäer könnten nach einem Ende der Kampfhandlungen helfen, etwa bei der Begleitung von Schiffen in der Straße von Hormus. Zunächst gehe es jedoch um die Waffenruhe, sagte Kallas. Themen wie das iranische Nuklearprogramm könnten später diskutiert werden.

Statt den Konflikt weiter zu eskalieren, sollten sich die Kriegsparteien nun »an den Verhandlungstisch setzen und eine Einigung erzielen«, forderte die Außenbeauftragte. Die EU sei mit beiden Seiten in Kontakt, »um ihnen diese Botschaft zu vermitteln«.

Auch die britische Regierung rief beide Seiten zur Deeskalation auf. Außenministerin Yvette Cooper schrieb auf X, niemand habe ein Interesse an der Wiederaufnahme des Konflikts zwischen dem Iran und Israel. »Beide Seiten müssen sich in Zurückhaltung üben und die Lage umgehend deeskalieren.« Verhandlungen für eine dauerhafte, für alle notwendige Lösung müssten fortgesetzt werden, um Frieden und Stabilität in der Region zu erreichen und den globalen Handel wiederherzustellen, schrieb Cooper.

Zuvor hatten sich der Iran und Israel erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe vor zwei Monaten gegenseitig angegriffen. Am Sonntagabend feuerten zunächst die iranischen Streitkräfte mehrere Raketensalven auf Israel ab. Das zentrale Militärkommando des Iran bestätigte die Raketenangriffe. In einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung begründeten die Streitkräfte die Angriffe mit »wiederholten Verstößen« der israelischen Armee gegen die Waffenruhe im Libanon. Ziel der Angriffe waren iranischen Angaben zufolge israelische Luftwaffenstützpunkte. Laut dem israelischen Militär wurden alle Raketen abgefangen.

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Noch am Sonntag

📌 Kaynak

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