Zeuge in Wiener Folterprozess spricht von Tritten, Schlägen und Elektrokabel
Zuvor hatte ein anderer Zeuge von Gewalt durch Ex-General Al Halabi und seine Geheimdienstler berichtet. Dieser bestreitet das
Im Wiener Prozess gegen einen ehemaligen syrischen Geheimdienstgeneral wurden erneut schwere Vorwürfe wegen systematischer Misshandlungen erhoben. Ein Zeuge schilderte vor Gericht detailliert, wie er durch Tritte, Schläge und den Einsatz von Elektrokabeln gequält wurde. Diese Aussagen decken sich mit den Berichten weiterer Betroffener, die bereits zuvor von der brutalen Vorgehensweise des Angeklagten und seiner Untergebenen berichteten. Der beschuldigte Ex-General weist sämtliche Anschuldigungen jedoch entschieden zurück. Das Verfahren gilt als wichtiger Schritt bei der strafrechtlichen Verfolgung von Kriegsverbrechen, die im Ausland begangen wurden. Die Justiz muss nun klären, inwieweit die vorgelegten Beweise für eine Verurteilung ausreichen.
Der Fall ist von hoher Bedeutung für die internationale Strafverfolgung, da er die Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen im syrischen Bürgerkrieg vor einem österreichischen Gericht ermöglicht.
📌 Kaynak
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