Arabische Staaten sorgen sich vor Einmischung der Huthi-Miliz
Die arabischen Nachbarstaaten beobachten die neue Eskalation im Iran-Krieg mit Sorge. Vor allem die Drohung der Huthi-Miliz, die Einfahrt zum Roten Meer zu blockieren, beunruhigt die Länder in der Region. [ mehr ]
Die arabischen Nachbarstaaten beobachten die neue Eskalation im Iran-Krieg mit Sorge. Vor allem die Drohung der Huthi-Miliz, die Einfahrt zum Roten Meer zu blockieren, beunruhigt die Länder in der Region.
In den arabischen Nachrichtensendern ist die jüngste Eskalation zwischen Israel und Iran Thema Nummer eins. Mit Sorge beobachten die Nachbarstaaten den erneuten gegenseitigen Beschuss, denn teilweise sind sie davon unmittelbar betroffen. So drangen erneut Raketen in den Luftraum von Jordanien ein, große Trümmerteile gingen beispielsweise in der Stadt Irbid im Norden Jordaniens runter.
Ein Sprecher der jordanischen Regierung erklärte, man werde nicht zulassen, dass das Staatsgebiet oder der Himmel über Jordanien in ein Schlachtfeld verwandelt würde. Irak und Syrien sperrten vorübergehend ihren Luftraum, beide Länder liegen in unmittelbarer Nähe zu Iran. Im Irak erklärte eine mit Iran verbündete schiitische Miliz ihre Kampfbereitschaft aus Solidarität mit Iran.
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Ebenfalls aktiv solidarisch zeigt sich zum ersten Mal seit Monaten die mit Iran verbündete militant-islamistische Huthi-Miliz im Jemen. Sie beanspruchte einen Raketenangriff auf Israel für sich. Mehrere Raketen seien Richtung Israel abgefeuert worden, erklärte ein Huthi-Sprecher.
Er bekräftigte, die Huthis würden mit Eskalation auf Eskalation reagieren. Die militärischen Operationen würden in Zusammenarbeit mit der sogenannten "Achse des Widerstands" weiter ausgeweitet werden. Die Huthi zählen zu der von Iran so bezeichneten Achse gegen Israel, ebenso wie die Hamas in Gaza, die Hisbollah im Libanon und schiitische Milizen im Irak.
Es ist der erste direkte Angriff der Huthi auf Israel seit Anfang April. Außerdem kündigten die Huthi an, die Meerenge Bab al Mandab und damit die Einfahrt zum Roten Meer und zum weiter nördlich gelegenen Suezkanal für alle Schiffe zu blockieren, die einen Bezug zu Israel haben. Bereits seit 2023 hatte die Miliz mit hunderten Angriffen auf Frachter im Roten Meer den Welthandel massiv beeinträchtigt.
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Das frühe Eingreifen der Huthi spricht für eine wachsende Bedrohung, sagt Politik-Analyst Tarek Al Shamy im saudischen Nachrichtensender Al-Hadath. Dies stelle eine Eskalation zulasten der Weltwirtschaft dar, die den internationalen Handel weiter beeinträchtigen könne. Das müsse durch rasches Eingreifen der USA, sowohl gegenüber den Israelis als auch gegenüber den Iranern, gestoppt werden.
Im Libano
📌 Kaynak
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