Google: So sollen Mitarbeiter intern über die eigenen KI-Tools spotten
Im April 2026 erklärte Alphabet-CEO Sundar Pichai, dass bei Google 75 Prozent des Codes KI-generiert seien. Auf der Google I/O stellte der Konzern eine neue KI-Funktion nach der anderen vor. Intern kommt die KI-Rallye laut einem Medienbericht aber gar nicht gut an. weiterlesen auf t3n.de
Im April 2026 erklärte Alphabet-CEO Sundar Pichai, dass bei Google 75 Prozent des Codes KI-generiert seien. Auf der Google I/O stellte der Konzern eine neue KI-Funktion nach der anderen vor. Intern kommt die KI-Rallye laut einem Medienbericht aber gar nicht gut an.
Bei Google sollen Mitarbeiter die eigene KI regelmäßig verspotten. (Symbolfoto: Shutterstock / Gorodenkoff)
Google hat sich offenbar ganz der KI verschrieben. Auf der Entwickler:innenkonferenz Google I/O Ende Mai 2026 hat der Suchmaschinenkonzern einmal mehr jede Menge neuer KI-Funktionen vorgestellt. So soll die Google-Suche zur KI-Suche umfunktioniert werden.
75 Prozent des neuen Codes bei Google werden laut Alphabet-CEO Sundar Pichai mittlerweile von KI geschrieben. Derweil scheint die KI-Rallye des Konzerns bei den eigenen Mitarbeiter:innen weniger gut anzukommen.
Einem Bericht von 404-Media zufolge wird in internen Firmenchats gelästert, was das Zeug hält – insbesondere offenbar in Form von Anti-KI-Memes. Die Ankündigungen auf der Google I/O wurden etwa als „komplett neue Möglichkeiten, um KI-Slop zu generieren“ bezeichnet.
Zudem wird kritisiert, dass Entwickler:innen zur Arbeit mit KI-Tools gedrängt würden. Was wiederum dazu führe, dass etwa die Arbeit für diejenigen, die den Code auf Fehler überprüfen müssten, deutlich steige. Nachfragen seien kaum möglich, weil es keine menschliche Person gebe, die dafür verantwortlich sei.
Ebenfalls im Visier des internen Grolls ist der KI-Drang Googles aus einem anderen Grund. So erkläre der Konzern, dass bestimmte Projekte ohne KI viel mehr Zeit in Anspruch nähmen, was laut von 404-Media zitierten Google-Angestellten aber nicht stimme. Denn die KI könne zwar leicht 100 individuelle Aufgaben erstellen. Um diese zu erledigen, seien aber weiterhin Menschen nötig. Die Zeit, bis zur Fertigstellung eines Projekts habe sich dadurch nicht verkürzt, so die Beobachtung.
Google reagierte auf die via 404-Media öffentlich gewordene Kritik seiner Mitarbeiter:innen mit Nachsicht: „Wir ermutigen unsere Ingenieur:innen, die internen Tools gründlich zu testen und zu kritisieren“. Diese Feedbackschleifen – auch über den internen Meme-Generator, seien entscheidend für die Weiterentwicklung der Technologie. Google arbeite schon an einer dem Feedback basierenden Optimierung der internen Tools.
Viele Google-Mitarbeiter:innen sollen aber grundlegend alarmiert sein, was den KI-Fokus des Konzerns bei der Entwicklung angeht. Eigentlich sei die Infrastruktur- und Entwicklungskultur intern auf Stabilität und bewusste Langsamkeit ausgelegt. Der Druck, die Entwicklung mit
📌 Kaynak
Bu özet t3n kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →