SMR statt konventionelles AKW: So sollen die Mini-Reaktoren Kernenergie liefern
Durch den immensen Energiebedarf von Rechenzentren und Klimaanlagen erfreuen sich Kernreaktoren weltweit wieder steigender Beliebtheit. Kleine modulare Reaktoren sollen Atomenergie serientauglich und flexibel machen. Wie sie funktionieren, erklären unsere Grafiken. weiterlesen auf t3n.de
Durch den immensen Energiebedarf von Rechenzentren und Klimaanlagen erfreuen sich Kernreaktoren weltweit wieder steigender Beliebtheit. Kleine modulare Reaktoren sollen Atomenergie serientauglich und flexibel machen. Wie sie funktionieren, erklären unsere Grafiken.
Jedes heute gebaute Kernkraftwerk ist maßgeschneidert und für einen bestimmten Standort entworfen und gebaut. Kommerzielle Kernreaktoren funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip: Atome eines radioaktiven Materials spalten auf und setzen dabei Neutronen frei. Diese stoßen auf andere Atome, spalten diese und veranlassen sie, weitere Neutronen auszusenden, die wiederum auf andere Atome treffen. So entsteht eine Kettenreaktion. Diese Reaktion setzt Wärme frei, die direkt genutzt werden kann oder dabei hilft, Wasser in Dampf umzuwandeln. Der Dampf treibt eine Turbine an, die Strom erzeugt.
Der schematische Aufbau eines konventionellen Reaktors. (Grafik: Matthias Timm / MIT Technology Review)
Kleine modulare Reaktoren (SMRs) sollen Standardisierung, Fließbandfertigung und damit geringere Kosten in die Entwicklung von Kernreaktoren bringen. Experten erwarten dennoch kostspielige Anpassungen an standortspezifische Bedingungen. Auch die Frage, wo der entstehende Atommüll gelagert werden soll, ist noch ungeklärt.
Schematische Darstellung eines kleinen, modularen Reaktors. (Grafik: Matthias Timm / MIT Technology Review)
📌 Kaynak
Bu özet t3n kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →