EU-Untersuchung: Großer Teil von Funkspielzeug erzeugt Interferenzen
Verbraucherschutzorganisationen haben von der EU finanziertes ferngesteuertes Spielzeug getestet - und viele Nieten gefunden. ( Spielzeug , Security )
Im Rahmen zahlreicher Tests von 13 Verbraucherschutzorganisationen verschiedener EU-Mitgliedsstaaten wurden funkferngesteuerte Spielzeuge entdeckt, die unerlaubt andere Funkfrequenzen stören können. Wie die EU-Kommission berichtet(öffnet im neuen Fenster), sind 60 Prozent der untersuchten Spielzeuge durchgefallen.
Getestet wurden neben ferngesteuerten Autos auch ferngesteuerte Boote und Züge, Walkie-Talkies sowie Roboter, Musikabspielgeräte und Lautsprecher. Von den Autos haben 36 von 50 Fahrzeugen die Tests nicht bestanden. Außerdem sind alle 16 Boote und Züge durchgefallen, ebenso 14 von 16 Walkie-Talkies und drei von sechs Funkspielzeugen, die nicht im Frequenzbereich von 2,4 GHz arbeiten.
Die Produkte haben zu viele Interferenzen verursacht. Das Problem waren vor allem Störsignale außerhalb der erlaubten Frequenzen. Auch haben einige der Spielzeuge zu starke Signale in eine Richtung abgegeben. Das kann andere Geräte stören.
Ungefähr ein Drittel der getesteten Spielzeuge wurde in China hergestellt, der Rest stammt aus der EU, den USA, Taiwan und Großbritannien. Die Untersuchungen sind nicht abgeschlossen. Bisher wurden 22 Produkte für einen Verkauf innerhalb der EU gesperrt, 58 weitere Produkte werden im Rahmen eines Monitorings überwacht. Die Hersteller von sieben Produkten wurden angewiesen, die Geräte zu überarbeiten.
Die EU-Kommission weist darauf hin, dass vor allem bei funkferngesteuertem Spielzeug auf das CE-Logo geachtet werden sollte. Durch fehlerhafte Funksignale können nicht nur die ferngesteuerten Spielzeuge Fehlfunktionen erleiden, sondern auch umliegende funkgesteuerte Geräte wie Babyphones oder wichtige Funkkommunikation stören.
📌 Kaynak
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