Stromausfall in Reutlingen: Ermittler sehen in Reutlingen Parallelen zur Sabotage in Berlin

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Stromausfall in Reutlingen: Ermittler sehen in Reutlingen Parallelen zur Sabotage in Berlin

Sicherheitskreise halten es für möglich, dass der Brand im Umspannwerk Reutlingen absichtlich gelegt wurde. Das erinnere an die linksextremistische Sabotage in Berlin.

Brandanschlag in Umspannwerk Reutlingen löst großflächigen Stromausfall aus. Bundesinnenminister Dobrindt spricht von möglicher Brandstiftung. Ermittlungen deuten auf linksextremistische Täter hin, Parallelen zu Berliner Anschlägen. 7.600 Haushalte zeitweise ohne Strom, Notfalltreffpunkt eingerichtet. Debatte über Sicherheit der Stromversorgung entfacht, Berlin plant unterirdische Verlegung der Stromkabel.

Nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums ist das nächtliche Feuer in einem Umspannwerk in Reutlingen, das einen großflächigen Stromausfall in der Region ausgelöst hat, durch einen Brandanschlag ausgelöst worden. »Wir gehen davon aus, dass es sich hier aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Brandanschlag handelt«, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Abend im ZDF. Entsprechende Spuren seien ermittelt worden.

»Es gibt Anzeichen, dass ein Brandbeschleuniger benutzt wurde«, teilte ein Sprecher des Landeskriminalamts in Stuttgart mit. Am Brandort seien Spuren gesichert worden. Diese müssten nun ausgewertet werden. Hinweise für mögliche Tatverdächtige oder Motive gebe es derzeit noch nicht. Die Ermittlungen laufen weiter. Dobrindt sagte im ZDF weiter: »Jetzt geht es darum, dass man in alle Richtungen weiter ermittelt, um die Grundlage dieses Brandanschlags und die Täter entsprechend auch zu ermitteln.«

Nach Angaben von Sicherheitskräften deutet die Vorgehensweise zunächst auf linksextremistische Täter hin, berichtete die Deutsche Presse-Agentur. Sie weise Parallelen zu den zwei mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlägen auf die Stromversorgung in Berlin auf. Hinweise auf einen möglichen Drahtzieher im Ausland gebe es nicht.

Der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel (CDU) verwies ebenfalls auf die Vermutung der Ermittler, dass Brandstiftung die Ursache sein könnte. Der Verdacht laute auf »vorsätzliche Brandlegung und Störung öffentlicher Betriebe«, sagte er. Die Ermittlungen wurden vom Staatsschutz und dem Antiterrorzentrum des Landeskriminalamts übernommen. Für eine endgültige Bewertung sei es aber noch zu früh. Die Ermittlungen würden »ergebnisoffen in alle Richtungen« geführt, sagte Hagel. Dabei müsse auch geklärt werden, ob tatsächlich »ein Brandanschlag hier vorliegt oder gar ein terroristischer Akt vorliegt«. Laut dem baden-württembergischen Verfassungsschutz gibt es bisher kein Bekennerschreiben.

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Zuvor hatte auch der Netzbetreiber Netze BW auf Hinweise verwiesen, die auf Brandstiftung hindeuteten. Es seien drei Brandstellen gefunden

📌 Kaynak

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