Papst bezeichnet sexuellen Missbrauch in Spanien als "Plage"
Während seiner Spanien-Reise hat sich Papst Leo XIV. mit Opfern sexualisierter Gewalt getroffen. Auch Mitglieder des katholischen Klerus hätten jene verletzt, die sie hätten schützen sollen. Von Hans-Günter Kellner. [ mehr ]
Während eines Besuchs in Spanien äußerte sich Papst Leo XIV. kritisch zur Problematik des sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche. Er bezeichnete die Übergriffe als eine schwere Plage, die das Vertrauen in die Institution tief erschüttert hat. Im Rahmen seiner Reise kam das Kirchenoberhaupt zudem zu einem persönlichen Austausch mit Betroffenen zusammen. Dabei räumte er unmissverständlich ein, dass Kleriker ihre Schutzbefohlenen missbraucht haben. Diese offene Anerkennung der Taten durch den Papst unterstreicht die Dringlichkeit der Aufarbeitung innerhalb der kirchlichen Strukturen.
Die deutliche Positionierung des Papstes zu den Missbrauchsfällen in Spanien markiert einen wichtigen Schritt in der fortlaufenden Debatte über die Verantwortung und Rechenschaftspflicht der katholischen Kirche.
📌 Kaynak
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